Tja, das Problem mit der Freitags-Sondersprechstunde für die Japan-Bewerber (man erinnere sich an den Stipendiums-Eintrag vom 13. Februar) hatte sich dann ganz von selbst gelöst, da ich nämlich dummer- (oder netter-) weise meinen Klausurtermin verschlafen hab. *g* Stattdessen rief ich also im Auslandsamt an, um zu fragen, ob ich denn nun meine Unterlagen abholen könnte und erfuhr, dass diese erst rausgesucht werden müssen… Ich würde aber angerufen, sobald die Unterlagen da wären. Hätte ich nicht von Anfang an angerufen werden können, ohne dass ich alle paar Tage umsonst da aufkreuzen muss??
Naja, immerhin kam dann auch am folgenden Montag gleich ein Anruf und ich konnte meine Bewerbungsunterlagen für OUSSEP endlich abholen. Cool, nach nur zwei Wochen. Das geht doch. *gg*
Nun ging also der Formular-Ausfüll-Spaß und die Gutachten-Jagd los. Neben Angaben zu meinem bisherigen Studium, inklusive Übersetzungen aller meiner Scheine, musste ich ein Motivationsschreiben sowie, wie für das Institut, ein Forschungsvorhaben verfassen, zwei Gutachten von Professoren erbeten und ausreichende Englisch-Kenntnisse bestätigen lassen. All das sollte am 20. März wieder in Japan sein, musste also spätestens eine Woche vorher abgeschickt werden. Eher früher, denn man weiß ja nie…
Das Ausfüllen etc. dauerte auch viel länger, als ich gedacht hatte, aber es wurde alles rechtzeitig fertig und ich konnte die Unterlagen schließlich am 8. März abgeben. War zwar viel später, als ich mir vorgenommen hatte, aber immerhin früh genug. Nun hieß es also mal wieder abwarten und diesmal würde es viel länger dauern…
Exakt drei Monate später kam die Antwort-Mail aus Osaka, die mir endlich bestätigte, dass ich als Austasuch-Studentin von der Uni Osaka akzeptiert worden war und nun noch meine Unterlagen für das Visum ausfüllen musste. Doch die musste ich zunächst einmal vom Auslandsamt abholen… *ggg*